Wednesday, 9. September 2009
Heutzutage ist bei neuen Rechnersystemen die Festplattengröße nicht mehr wirklich ein Thema, bei älteren Systemen kann aber schnell mal die Kapazität knapp werden. Ein “alter” Windows Ordner kann schnell mehrere Gigabyte groß werden, ebenso der “Dokumente und Einstellungen” – Ordner. Wie kann man aber herausfinden wo, bzw. wieviel Platz genutzt wird?
Unter Windows XP gibt es eigenlich nur die Möglichkeit jeden Ordner im Explorer anzuwählen und über Rechtsklick -> Eigenschaften die Speicherbelegung und Ordnergröße zu ermitteln. Es gibt aber auch eine schnellere Lösung:
Foldersize – zu finden unter: http://foldersize.sourceforge.net/
Dieses kleine Tool zeigt nach der Installation die Ordnergröße direkt im Explorer an und man kann so jederzeit den Speicherbedarf prüfen. Zur Aktivierung der Anzeige muß man im Windows Explorer über “Ansicht -> Details auswählen” den Punkt “Ordnergröße” auswählen. Soll die Einstellung für alle Ansichten und in Unterordner übernommen werden geht das über: “Extras -> Ordneroptionen -> Ansicht -> Für alle übernehmen”
Natürlich wird durch dieses Tool die Kapazität nicht größer, aber auf der Suche nach Speicherfressern hilft es ungemein.
Posted in Meine Toolbox by Andy -
Thursday, 13. August 2009
Eine sehr sinnvolle Linux Live-CD um Festplatten bzw. Partitionen schnell und einfach zu verändern ohne die Daten zu verlieren findet man unter:
http://www.chip.de/downloads/GParted-Live-ISO-Image_26460627.html
Es handelt sich dabei um die GParted Live CD als leicht zu brennendes Iso Image. Nachdem man die Boot CD erzeugt hat kann man den PC von dieser starten und das laufende System bequem ändern und anpassen. Dabei lassen sich die Partitionen prüfen, vergrößern löschen oder sogar auf andere Festplatten/Partitionen kopieren.
Das Tool unterstützt die meisten Dateiformate inkl. NTFS, Ext und Fat. Die Homepage und weitere Versionen sind zu finden unter:
http://gparted.sourceforge.net/
Posted in Meine CD-Box by Andy -
Thursday, 13. August 2009
Möchte man eine Festplatte auf defekte Sektoren prüfen kann man das schnell und einfach mit einer Knoppix (oder alternativen Linux) CD machen. Nachdem das System von CD gestartet wurde (und das entsprechende Laufwerk eingebunden wurde) die Konsole aufrufen.
Dort (für z.B. die erste Festplatte) den Befehl:
badblocks -vs /dev/hda
eingeben und die Platte wird im “nur lesen Modus” geprüft. Sofern keine Daten auf der HDD vorhanden sind kann man auch:
badblocks -ws /dev/hda
eingeben und den Schreib- / Lesemodus aktivieren. Achtung bei diesem Modus werden bestehende Daten zerstört, daher nur bei wirklich leeren Festplatten nutzen!
Handelt es sich um keine IDE Platte (SCSI/USB/FireWire/SATA-Geräte) heißt das Device nicht hda, sondern sda. Dieses ist auch bei neueren Kernelversionen der Fall, da dort nur noch ein Treiber (sda) für alle Typen genutzt wird.
Posted in Goodies by Andy -
Thursday, 6. August 2009
Bei einem Serverwechsel muß man oftmals auch große Datenbanken verschieben. Auf dem neuen Server sind darf die Datenbankgröße bei einem phpMyAdmin Upload oft aber nur 2MB betragen. Was macht man also bei Datenbanken von z.B. 100MB Größe? Eine langsame Variante ist externe Tools wie z.B. Bigdump oder MySQLCommander zu nutzen.
Der Nachteil solcher Tools ist eindeutig die notwendige Ladezeit beim Down- und vor allem beim Upload der Datenbank. Es geht auch weitaus schneller mit SSH.
1. Login per SSH (z.B. Putty) auf dem alten Server
2. Sichern der großen Datenbank durch folgenden Befehl:
mysqldump -u Nutzername -p Datenbankname > Ausgabedatei.sql
Es wird nun nach dem Paßwort für die Datenbank gefragt und nachdem dieses eingegeben wurde wird die SQL Datei in dem aktuellen Verzeichnis erzeugt.
3. Jetzt muß diese auf den neuen Server kopiert werden. Das kann einfach durch den folgenden Befehl erfolgen:
scp Ausgabedatei.sql root@Zielserver.tld:/
Die Datei wird damit in das Hauptverzeichnis des Zielservers kopiert nachdem man das Paßwort für den Rootzugang eingegeben hat. Jetzt folgt der Wechsel auf den Zielserver um die kopierten Daten zu importieren.
ACHTUNG: bevor man importieren kann muß man eine Datenbank erstellen! Das geht in der Regel über phpMyAdmin und unterscheidet sich je nach Server.
Hat man die Datenbank erstellt und den Dump kopiert steht dem Import nichts mehr im Wege. Es folgt nach dem SSH Login auf dem Zielserver der nächste Schritt:
4. Import des SQL Dump in die lokale Datenbank mit folgendem Befehl:
mysql -u Nutzername -pPasswort Datenbankname < Ausgabedatei.sql
Dabei ist zu beachten das zwischen -p und dem Passwort KEIN Leerzeichen vorhanden ist! Manche Server haben sich zickig und erlauben dem User nicht das erzeugen neuer Tabellen. Sollte es zu einer Fehlermeldung kommen einfach als Datenbank root User anmelden.
mysql -u root -pRootPasswort Datenbankname < Ausgabedatei.sql
So müßte es eigentlich überall funktionieren. Das Passwort für den Root der Datenbank findet man in der Datei /root/.my.cnf und kann damit auf alle Datenbanken des Servers gleichzeitig zugreifen. Bei Suse Systemen, bzw. verm. auch bei anderen Confixx Installationen stehen die Werte in der Datei /srv/www/confixx/settings.inc.php
Posted in SQL & Co. by Andy -
Thursday, 6. August 2009
Nach einem Serverwechsel kann es vorkommen das die Inhaber und Gruppenrechte der Dateien nicht mehr wirklich stimmen. Diesen Zustand kann man leicht per SSH ändern.
Nach dem Login als Root auf dem Server in das ensprechende (Haupt-) Verzeichnis wechseln. In diesem Beispiel soll alles im Ordner /home/Domain/www angepaßt werden. Wir wechseln also in den Ordner Domain und tippen dort für den Wechsel der Gruppe (auf User ID 510):
chgrp -R 510 www
Somit werden alle Dateien rekursiv auf den Inhaber mit der ID 510 geändert. Der Parameter -R ist für die Rekursion zuständig. Möchte man nur eine Datei ändern kann man -R weglassen.
Soll der Inhaber gewechselt werden kann dieses durch folgenden Befehl erfolgen:
chown -R 510 www
Die Syntax ist identisch, daher keine weitere Erklärung dazu.
Posted in Serverwechsel by Andy -